Was bedeutet Pädagogik der Vielfalt für uns?

Alle Kinder, Familien und Pädagogen haben dieselben Rechte und sollen gleichermaßen Teilhabe an unserem Alltag haben. Wir wollen ein Miteinander schaffen, wo sich jeder mit seiner Herkunft und seiner Religion sowie seinen Eigenheiten angenommen und integriert fühlt, dies schaffen wir durch:

- Toleranz/Akzeptanz vorleben

- Alle Kinder/Familien/MitarbeiterInnen dort abholen, wo sie stehen. Kinder insbesondere nach ihrer individuellen Entwicklung fördern und stärken.

- Den Alltag nach den Bedürfnissen und Interessen der Kinder ausrichten

- Meinungen dürfen frei geäußert werden und werden mind. einmal Jährlich in einer Elternbefragung erfragt

 

Was erleben wir in der Kinderwelt Schlossmühlstraße?

- Gespräche mit den Kindern

- Zweisprachige Bilderbücher vorlesen

- Eltern zum Bilderbuchkino einladen (zweisprachige Erzählung des Buches)

- Lieder in anderen Sprachen singen

- Musik aus anderen Ländern hören und Tänze dazu tanzen

- Zählen in einer anderen Sprache

- Essenssituation wird individuell angepasst (kein Schweinefleisch, für manche Kinder auch vegetarisch, etc.)

- An Geburtstagen bringen die Familien Kuchen o. ä. aus ihrer Kultur mit

- Weihnachtsbräuche/Geschichten aus anderen Ländern

- Bildermemory

- Wochenprojekt: Wir alle sind gleich

   Füße fotographieren (Eltern erraten, welcher Fuß zu ihrem Kind gehört)

   Augen/Gesicht fotographieren

   Handabdrücke

   Im Spiegel anschauen

   Sich selber malen

   Die Familie malen

- Sommerfest/Familienfest so entsteht ein intensiver Kontakt und Austausch zwischen den Eltern und (neue) Kontakte werden geknüpft.

- Portfolio (Das bin ich-Seite, Mein Namen hat eine Geschichte-Seite, Das hab ich in den Ferien gemacht-Seite etc.)

- Kinder unterstützen sich und übersetzen Anweisungen/Abläufe für andere Kinder

- Eltern übersetzen Elternbriefe in ihrer Muttersprache

 

Ein deutsches Kind,

ein türkisches Kind,

ein afrikanisches Kind

und ein Indianerkind

drücken beim Spielen ihre Hand in Lehm.

 

Nun geh´und sag´: „Welche Hand ist von wem?“