Wir verstehen Bildung und Erziehung des Kindes als sozialen Prozess. Aktiv und neugierig erforscht und gestaltet es im Zusammenspiel mit anderen Kindern und Erwachsenen (also durch soziale Interaktion) seine Umwelt, erweitert seine Erfahrungen und entwickelt sich so zu einer selbstständigen Persönlichkeit.

Wir wollen den Kindern die Möglichkeit geben, vielfältige Gefühle zu erleben und auszuleben. Sie sollen Vertrauen und Geborgenheit erfahren und sich angenommen fühlen. Wir konzentrieren uns in unserer pädagogischen Arbeit an den Fähigkeiten und Lernerfolgen des einzelnen Kindes und motivieren es, seine Stärken und Interessen weiter auszubauen.

 

Jedes Kind ist einzigartig und hat ein individuelles Lerntempo. Wir wollen die Kinder fördern und fordern, Grenzen entdecken lassen und Grenzen setzen. Eine partnerschaftliche Haltung zum Kind ermöglicht unsere Beziehungsarbeit.

Die Rolle der Pädagogen:

Eltern sind Experten wenn es um die bisherige Lebensgeschichte des Kindes sowie dessen Gewohnheiten, Interessen, Stärken oder Bedürfnisse geht. Wir Pädagogen verstehen uns ebenso als Experten. So sind wir:

- Beobachter der Lern- und Entwicklungsschritte der Kinder

- Bezugs- und Vertrauensperson für das Kind, sowie ein Dialog- und Ansprechpartner

- Spielpartner, Tröster, Begleiter, Impulsgeber, Vermittler, Schlichter, Unterstützer

- Vorbild