Kinder wachsen mit der Wertehaltung und den religiösen Vorstellungen ihrer Eltern und ihrer sozialen Umgebung auf. Sie besitzen einen unermesslichen Wissensdrang und beginnen ihre Welt zu erforschen und zu hinterfragen. Ihren Fragen wollen wir wertschätzend und offen gegenüberstehen. Dies ist wichtig für sie, da sie auf diesem Weg vertrauensbildende und religiöse Grunderfahrungen sammeln können.

In unserer Einrichtung wird die Pädagogik der Vielfalt großgeschrieben. Dies bedeutet für uns, die religiösen Einstellungen und Grundhaltungen der Kinder und ihrer Eltern zu respektieren. Das gilt selbstverständlich genauso für konfessionslose Familien.

 

Wir wollen gemeinsam unsere religiösen Traditionen kennen lernen und uns darüber austauschen, ohne zu werten. Dadurch sollen die Kinder bestärkt werden, sich zu selbstbewussten Individuen zu entwickeln.

 

Wir Pädagogen versuchen das Interesse der Kinder an anderen Kulturen zu wecken und ermuntern sie, ihren eigenen kulturellen Hintergrund und ihre Religion zu pflegen.  Unsere eigene Vorbildhaltung ist dafür Voraussetzung.

 

Wir setzten dies in unserem Kindergartenalltag um, indem wir den Anderen, Kinder wie Erwachsene in seiner Person und in seiner Religiosität annehmen (Offenheit, Neutralität, Wertschätzung), miteinander im Gespräch bleiben (in der Gruppe, mit den Eltern im Team) und unsere Verschiedenartigkeit leben, verstehen lernen und teilen

- Durch einen bewussten Umgang mit der Natur (z.B. keine Blätter und Zeige abreißen, keine Tiere zertreten, Müll nicht in die Landschaft werfen, respektvoller Umgang mit Lebensmitteln, …)

- Wir besprechen mit den Kindern Sinnfragen

- Wir erzählen von christlichen Traditionen und lernen  Traditionen und Zeichen anderer Religionen  kennen

- Wir erzählen über das Leben von religiösen Figuren und betrachten Bilderbücher dazu (z.B. St. Martin,  Nikolaus)

- Wir entwickeln Regeln für den Umgang miteinander und für unsere Gespräche